Angriff auf Polens Ex-Gesundheitsminister sorgt für Empörung

Lernnachrichten | 30.08.2025

In der heutigen Ausgabe von Lernnachrichten Polnisch lesen Sie über einen schockierenden Angriff auf eine prominente polnische politische Figur und die unerwartete Ausrede der Verdächtigen. Erforschen Sie die Auswirkungen und die rechtlichen Konsequenzen, die diesem alarmierenden Vorfall folgen.

Angriff auf Polens Ex-Gesundheitsminister sorgt für Empörung

Die Meldung auf Polnisch

Adam Niedzielski, były Minister Zdrowia w Polsce, został zaatakowany1. Dwaj mężczyźni, podejrzani2 o ten czyn, przyznali się, ale twierdzą, że pili alkohol. Głównym motywem była polityka. Prokuratura6 żąda, aby zostali zatrzymani na dwa miesiące. Atak potępiono3, przypominając4 o tragedii5 burmistrza Gdańska, Pawła Adamowicza.

  1. zaatakować
    zaatakować oznacza zaatakować kogoś lub coś, podjąć działania agresywne. ↩︎
  2. podejrzany
    podejrzany oznacza kogoś, kto wzbudza podejrzenia; osoba podejrzana o popełnienie czynu zabronionego. ↩︎
  3. potępić
    potępić oznacza mocno skrytykować coś albo kogoś za jego działania czy postępowanie. ↩︎
  4. przypominać
    przypominać oznacza przywołać coś w pamięci albo zwrócić na coś uwagę. ↩︎
  5. tragedia  (f.)
    tragedia to wydarzenie wywołujące wielkie emocje, najczęściej negatywne, jak żal czy smutek. ↩︎
  6. prokuratura  (f.)
    prokuratura to instytucja zajmująca się prowadzeniem postępowań przygotowawczych w sprawach karnych. ↩︎

Übersetzung

Adam Niedzielski, der ehemalige Gesundheitsminister Polens, wurde angegriffen. Zwei Männer, die dieses Verbrechen begangen haben sollen, gestanden die Tat, behaupten jedoch, dass sie Alkohol konsumiert hätten. Das Hauptmotiv war politisch. Die Staatsanwaltschaft fordert eine zweimonatige Inhaftierung der Verdächtigen. Der Angriff wurde verurteilt, indem an die Tragödie des Bürgermeisters von Danzig, Paweł Adamowicz, erinnert wurde.

Textverständnis

Question 1: Wer wurde laut Zusammenfassung angegriffen?

Adam Niedzielski, der ehemalige Gesundheitsminister Polens, wurde angegriffen.

Question 2: Was gaben die Verdächtigen als Grund für ihr Handeln an?

Die Verdächtigen behaupteten, sie hätten Alkohol getrunken.

Lernwörter

PolnischDeutsch
zaatakować angreifen
podejrzany verdächtig
potępić verurteilen
przypominać erinnern
tragedia  (f.)Tragödie
prokuratura  (f.)Staatsanwaltschaft

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Die Meldung in voller Länge

Ein jüngster Angriff auf Adam Niedzielski, den ehemaligen Gesundheitsminister Polens, hat landesweit große Aufmerksamkeit erregt. Der Vorfall hat Besorgnis über politisch motivierte Gewalt in Polen geweckt. Die Staatsanwaltschaft fordert eine vorläufige Haft für zwei Männer, die Niedzielski aufgrund seiner politischen Zugehörigkeit angegriffen haben sollen.

Am Freitag hielt die örtliche Staatsanwaltschaft in Siedlce eine Pressekonferenz ab, um auf den Angriff einzugehen, der sich Anfang der Woche ereignete. Laut Staatsanwältin Krystyna Gołąbek gestanden die Verdächtigen die Tat, gaben jedoch an, sich aufgrund von Alkoholkonsum nur eingeschränkt an das Ereignis erinnern zu können. Ihnen wird vorgeworfen, Niedzielski angegriffen zu haben, was eine direkte Bedrohung für seine Gesundheit und sein Leben darstellte, indem sie ihn schlugen und traten.

Bemerkenswert sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, die nahelegen, dass der Angriff durch den politischen Hintergrund des Ex-Ministers motiviert war. Die Täter bestätigten Niedzielskis Identität, bevor sie den Angriff ausführten. Gołąbek bemerkte, dass Niedzielski „kein zufälliges Opfer“ war, und betonte, dass die Tat in direktem Zusammenhang mit seinen politischen Verbindungen stand.

Angriff auf Polens Ex-Gesundheitsminister sorgt für Empörung
Angriff auf Polens Ex-Gesundheitsminister sorgt für Empörung

Staatsanwalt Krzysztof Czyżewski verurteilte die Gewalt scharf und hob die Dreistigkeit hervor, eine öffentliche Person am hellichten Tag anzugreifen. Er zog Parallelen zum tragischen Mord an Danzigs Bürgermeister Paweł Adamowicz und betonte eine Null-Toleranz-Politik gegenüber politisch motivierter Gewalt.

Die beiden Angreifer hatten zum Zeitpunkt ihrer Festnahme eine Blutalkoholkonzentration von etwa zwei Promille. Trotz ihres fehlenden Vorstrafenregisters drohen ihnen Haftstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Derzeit sind sie gemäß Gerichtsbeschluss für zwei Monate in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen weitergehen.

Dieser Vorfall rückt die anhaltenden politischen Spannungen in Polen in den Fokus, wobei die Behörden betonen, dass politische Zugehörigkeit niemals körperliche Gewalt oder Einschüchterung rechtfertigen sollte. Während die Ermittlungen voranschreiten, fordern öffentliche Stellen und die Gesellschaft verstärkten Schutz gegen politisch motivierte Gewalt.

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