Die Meldung auf Polnisch
- IMGW (n.)
skrót od Instytut Meteorologii i Gospodarki Wodnej, instytucja, która prognozuje i opisuje pogodę ↩︎ - ostrzegać
mówi komuś o możliwym niebezpieczeństwie, żeby ta osoba była ostrożna ↩︎ - warunek (m.)
okoliczności lub sytuacja, w jakiej coś się dzieje ↩︎ - śliski
taki, po czym łatwo się poślizgnąć, bo jest gładkie lub mokre ↩︎ - służba (f.)
instytucje lub grupy ludzi, które wykonują ważne zadania dla społeczeństwa, np. policja, straż pożarna ↩︎ - ostrożny
uważny, robiący coś spokojnie, żeby nie było wypadku lub problemu ↩︎
Übersetzung
Textverständnis
Question 1: Wie kalt ist es derzeit in manchen Regionen Polens?
Question 2: Warum müssen Autofahrer und Fußgänger besonders vorsichtig sein?
Lernwörter
| Polnisch | Deutsch |
|---|---|
| IMGW (n.) | |
| ostrzegać | |
| warunek (m.) | |
| śliski | |
| służba (f.) | |
| ostrożny | |
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Die Meldung in voller Länge
Polen erlebt derzeit eine Phase von heftigem Schneefall und strengem Frost. Meteorologen und Straßenbehörden warnen vor schwierigen Verkehrsbedingungen, vor allem in den südlichen Landesteilen.
Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft (IMGW) hat eine Reihe von Wetterwarnungen der Stufe 1 herausgegeben – die niedrigste von drei Stufen, aber dennoch ein Hinweis auf potenziell gefährliche Verhältnisse. Betroffen sind vor allem fünf Woiwodschaften im Süden Polens: Opolskie, Śląskie (Schlesien), Małopolskie (Kleinpolen), Świętokrzyskie und Podkarpackie. Anlass sind ergiebige Schneefälle und Glätte.
Nach Angaben des IMGW ist in diesen Regionen mit Neuschnee von 5 bis 10 Zentimetern zu rechnen, örtlich sogar bis zu 15 Zentimetern. In Teilen von Südschlesien, Małopolska, Podkarpacie und dem Süden von Lubelszczyzna soll der Schnee zeitweise mit mäßiger bis starker Intensität fallen – die Schneedecke nimmt dort rasch zu. Zudem geht in Teilen des südlichen Małopolska Regen und Schneeregen bei sinkenden Temperaturen in Schnee über. Wenn das Thermometer unter den Gefrierpunkt fällt, entsteht gefährliches Glatteis auf Fahrbahnen und Gehwegen.
Die Temperaturen am Tag bleiben in weiten Teilen des Landes deutlich unter dem Gefrierpunkt. Das IMGW erwartet als Höchstwerte etwa -12 °C im Nordosten, zwischen -7 °C und -4 °C in vielen anderen Regionen und knapp um 0 °C im äußersten Westen. In der Nacht von Sonntag auf Montag sollen sich die Verhältnisse weiter verschärfen. Die Tiefstwerte könnten auf etwa -22 °C im Nordosten, auf rund -15 °C in der Landesmitte sowie in einigen Vorlandgebieten Schlesiens und Małopolskas und auf -10 °C bis -5 °C im Süden und Westen sinken.
Meteorologen sprechen von einer Rückkehr des Winters mit voller Wucht. Nach einer kurzen Phase etwas milderer Luft steht dem Land nun eine Reihe von sehr kalten Nächten bevor – in einigen Regionen mit Werten um -20 °C – und dauerfrostigen Tagen selbst in der Mitte und im Norden. Dieses Muster dürfte bis zur Wochenmitte anhalten. Danach ist zwar ein vorübergehender Temperaturanstieg möglich, doch weitere Kälteeinbrüche und Schneefälle sind nicht ausgeschlossen.

Die schwierigen Witterungsbedingungen wirken sich bereits auf Verkehr und Verkehrssicherheit aus. Die Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen (GDDKiA) teilt mit, dass trotz des Schnees alle großen Landesstraßen befahrbar sind. Viele Abschnitte sind jedoch von Schneematsch und Schnee bedeckt, und örtliche Glatteisbildung ist verbreitet. Die Regionaldirektionen der GDDKiA in Städten wie Rzeszów, Kielce, Kraków und Lublin melden einen intensiven Winterdiensteinsatz.
In der Region Podkarpackie rund um Rzeszów waren Straßenmeistereien in der Nacht zu mehr als 160 Einsätzen mit Räum- und Streufahrzeugen unterwegs und verbrauchten über 600 Tonnen Streusalz. In der Region Świętokrzyskie führten Räum- und Streufahrzeuge nahezu 150 Einsätze über Nacht durch. Rund um Kraków gab es über 300 nächtliche Interventionen; dort wurden knapp 900 Tonnen Salz auf die Straßen gebracht. In der Region Lublin waren am Sonntagmorgen mehr als 50 Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz, und die Straßenbehörden warnten Autofahrer vor erheblicher Glätte.
Trotz dieser Anstrengungen werden aus mehreren Gebieten örtliche Probleme gemeldet. Die GDDKiA berichtet von Schneematsch auf wichtigen Strecken wie Teilen der Autobahnen A4 und S19 sowie auf Landesstraßen wie DK9 und DK77 im Südosten. Im Norden und Nordosten, darunter in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, wird auf Abschnitten der Landesstraßen DK16, DK59 und DK63 vor Eis und Schneematsch gewarnt, während Nebel die Sicht in Teilen Schlesiens zusätzlich beeinträchtigt.
Auch der öffentliche Nahverkehr bekommt die Wetterlage zu spüren. In Kraków und umliegenden Gemeinden kündigte der städtische Verkehrsbetreiber auf einigen Buslinien verkürzte oder geänderte Routen an, weil die Straßen schwer befahrbar sind. Die Stadtverwaltung erklärte, der Winterdienst für Straßen und Gehwege sei bereits seit Samstagabend im Dauereinsatz, mit rund 260 Fahrzeugen auf Fahrbahnen und Fußwegen.
Sowohl IMGW als auch GDDKiA rufen Einwohner und Reisende zu besonderer Vorsicht auf. Autofahrer sollen ihre Geschwindigkeit den Verhältnissen anpassen, mit längeren Fahrzeiten rechnen und sich auf plötzliche Vereisung einstellen, wenn geschmolzener Schnee wieder gefriert. Fußgänger werden gewarnt, auf Gehwegen besonders aufmerksam zu sein – dort kann eine dünne, kaum sichtbare Eisschicht liegen.
Für Menschen außerhalb Polens zeigt diese Entwicklung, wie winterliche Witterung rasch zu einem landesweiten Thema werden kann. Dienste wie IMGW und GDDKiA spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Frühwarnungen herauszugeben, den Winterdienst zu koordinieren und die Öffentlichkeit zu informieren. Die Behörden betonen, dass die Warnstufe zwar die niedrigste sei, die Kombination aus starkem Schneefall, strengem Frost und Glätte jedoch weiterhin gefährlich werden kann – vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden.
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