Polen verschärft Sicherheitsmaßnahmen nach Sabotage an Eisenbahnstrecken

Lernnachrichten | 20.11.2025

In dieser Ausgabe von Lernnachrichten Polnisch betrachten wir bedeutende Ereignisse, die das Eisenbahnsystem zwischen Warschau und Lublin beeinflussen, die internationale Reaktion und die Auswirkungen auf nationale Sicherheitsmaßnahmen in den kommenden Jahren.

Polen verschärft Sicherheitsmaßnahmen nach Sabotage an Eisenbahnstrecken

Die Meldung auf Polnisch

Polskie władze reagują1 na sabotaż2 na torach między Warszawą a Lublinem. Policja aresztowała3 podejrzanych4, w tym dwóch Ukraińców. Polska prosi o ekstradycję5 podejrzanych4 z Białorusi. Uruchomiono „Operację Horizon“ dla zabezpieczenia6 infrastruktury kolejowej. Stan alarmowy CHARLIE trwa od 19 listopada do lutego 2026.

  1. reagować
    odpowiadać na coś, odpowiadać działaniem lub reakcją. ↩︎
  2. sabotaż  (m.)
    celowe działanie mające na celu uszkodzenie lub utrudnienie funkcjonowania czegoś. ↩︎
  3. aresztować
    zatrzymać kogoś za przestępstwo. ↩︎
  4. podejrzany
    osoba, która jest podejrzewana o popełnienie przestępstwa. ↩︎
  5. ekstradycja  (f.)
    przekazanie podejrzanego innemu państwu na podstawie umowy. ↩︎
  6. zabezpieczenie  (n.)
    działania mające na celu ochronę przed zagrożeniami. ↩︎

Übersetzung

Die polnischen Behörden reagieren auf Sabotageakte auf den Bahngleisen zwischen Warschau und Lublin. Die Polizei hat Verdächtige festgenommen, darunter zwei Ukrainer. Polen bittet um die Auslieferung der Verdächtigen aus Weißrussland. „Operation Horizon“ wurde zur Sicherung der Eisenbahninfrastruktur gestartet. Der Alarmzustand CHARLIE dauert vom 19. November bis Februar 2026.

Textverständnis

Question 1: Was ist auf den Eisenbahnschienen zwischen Warschau und Lublin passiert?

Es gab Sabotageakte auf den Eisenbahnschienen zwischen Warschau und Lublin.

Question 2: Bis wann ist der Alarmzustand CHARLIE aktiv?

Der Alarmzustand CHARLIE ist bis Februar 2026 aktiv.

Lernwörter

PolnischDeutsch
reagować reagieren
sabotaż  (m.)Sabotage
aresztować verhaften
podejrzany verdächtig
ekstradycja  (f.)Auslieferung
zabezpieczenie  (n.)Sicherung

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Die Meldung in voller Länge

Die polnischen Behörden haben ihre Reaktion auf kürzliche Sabotageakte an der Eisenbahnstrecke zwischen Warschau und Lublin verstärkt. Bei einer Pressekonferenz bestätigte Jacek Dobrzyński, Sprecher des Ministers der Sonderdienste, dass derzeit Maßnahmen ergriffen werden, um zusätzliche Beweise für diese Vorfälle zu sichern.

Nach Angaben von Dobrzyński haben die polnischen Sicherheitskräfte bereits mehrere Festnahmen durchgeführt. Diese Personen werden derzeit verhört, um ihre Beteiligung an dem als terroristischer Akt bezeichneten Vorfall zu klären. Obwohl die genaue Anzahl der Festnahmen geheim gehalten wird, leitet die polnische Agentur für Innere Sicherheit aktiv diese Bemühungen.

In einer verwandten Entwicklung hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Verdächtige erhoben, insbesondere gegen zwei ukrainische Staatsangehörige. Przemysław Nowak, der die Anklage vertritt, erklärte, dass starke Beweise gegen diese Personen gesammelt wurden. Zu diesen Beweisen gehören forensische Untersuchungen, Zeugenaussagen und Überwachungsmaterial. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, Sabotageakte im Interesse eines ausländischen Geheimdienstes, insbesondere der Russischen Föderation, begangen zu haben.

Polen verschärft Sicherheitsmaßnahmen nach Sabotage an Eisenbahnstrecken
Polen verschärft Sicherheitsmaßnahmen nach Sabotage an Eisenbahnstrecken

Das ukrainische Außenministerium hat diese feindlichen Handlungen auf polnischem Boden verurteilt. Es wird behauptet, dass Russland absichtlich Ukrainer rekrutiert, um sie zynisch für hybride Angriffe einzusetzen und europäische Verbündete angesichts der anhaltenden militärischen Aggression gegen die Ukraine zu destabilisieren.

Die Situation wird weiter verkompliziert, da die Verdächtigen Berichten zufolge in Belarus residieren, was die rechtlichen Verfahren erschwert. Die polnischen Behörden haben diplomatische Vorstöße für ihre Auslieferung unternommen, während sie eine breitere internationale Zusammenarbeit anstreben, um sie für eine strafrechtliche Verfolgung zurückzubringen. Anträge auf vorübergehende Haft sind beim Bezirksgericht Warschau-Mokotów eingereicht worden.

Als Reaktion auf diese Ereignisse hat Polen die „Operation Horizont“ gestartet, eine militärische Initiative, die den Schutz der kritischen Eisenbahninfrastruktur verstärken soll. Diese Sicherheitsmaßnahme unterstützt die bestehenden Bemühungen zur Bewältigung des aktuellen Sicherheitsalarms der dritten Stufe – CHARLIE. Der Alarm, der seit dem 19. November gilt, spiegelt eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber potenziellen Terrorgefahren wider und wird bis Februar 2026 aufrechterhalten.

Ministerpräsident Donald Tusk hat diese Sicherheitsmaßnahmen unterstrichen und die nationale Haltung gegen jegliche Bedrohungen der kritischen Infrastruktur bekräftigt. Darüber hinaus haben die Vorfälle Forderungen nach internationaler Überprüfung äußeren Einflusses ausgelöst, der angeblich darauf abzielt, die Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine zu beschädigen.

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