Die Meldung auf Polnisch
W kopalni1 węgla w Knurów-Szczygłowicach doszło do wstrząsu2. Zginął 40-letni górnik. Ośmiu górników uciekło i zostało rannych. Dziewięciu trafiło do szpitala, pięciu już opuściło placówkę5. Prowadzono akcję ratunkową3, mimo trudnych warunków4. Reszta kopalni1 działa normalnie. JSW złożyło6 kondolencje rodzinie zmarłego.
- kopalnia (f.)
miejsce, gdzie wydobywa się minerały z ziemi ↩︎ - wstrząs (m.)
drganie ziemi spowodowane ruchami tektonicznymi lub wybuchami ↩︎ - ratunkowy
związany z udzielaniem pomocy potrzebującym ↩︎ - warunek (m.)
okoliczności lub wymagania, które muszą być spełnione ↩︎ - placówka (f.)
instytucja lub jednostka organizacyjna działająca w określonym miejscu ↩︎ - złożyć
przekazać coś komuś formalnie, wyrazić ↩︎
Übersetzung
Textverständnis
Question 1: Wie viele Bergleute entkamen und wurden bei dem Unfall verletzt?
Question 2: Wie viele Bergleute wurden ins Krankenhaus eingeliefert und wie viele sind bereits entlassen worden?
Lernwörter
| Polnisch | Deutsch |
|---|---|
| kopalnia (f.) | |
| wstrząs (m.) | |
| ratunkowy | |
| warunek (m.) | |
| placówka (f.) | |
| złożyć | |
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Die Meldung in voller Länge
Ein vermisster Bergmann, der während eines tragischen Vorfalls in der Kohlegrube Knurów-Szczygłowice in Polen verschwunden war, wurde tot aufgefunden, nachdem ein seismisches Beben in der Nacht zum Montag den Betrieb gestört hatte. Das Opfer, ein 40-jähriger Mann, der seit zwei Jahren bei Jastrzębska Spółka Węglowa (JSW) angestellt war, galt zunächst nach der Störung als vermisst.
Das starke Beben ereignete sich in 850 Metern Tiefe im Bereich Knurów der Grube und brachte insgesamt neun Arbeiter in Gefahr. Während sich acht Bergleute in Sicherheit bringen konnten und anschließend in örtlichen Krankenhäusern behandelt wurden, begannen sofort die Suchmaßnahmen nach dem vermissten Bergmann. Tragischerweise wurde der Arbeiter später tot aufgefunden. Die Umstände werden von mehreren polnischen Sicherheits- und Arbeitsbehörden, darunter dem Rybniker Bergbauamt, untersucht.

JSW hat der Familie und den Kollegen des verstorbenen Bergmanns tiefes Beileid ausgesprochen. In der Erklärung des Unternehmens wurde betont, dass die Sicherheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter oberste Priorität haben. Zudem wurde berichtet, dass fünf der acht im Krankenhaus behandelten Bergleute bereits entlassen wurden.
Eine intensives Rettungsoperation umfasste 26 Rettungsteams von JSW und der Zentralen Bergrettungsstation in Bytom. Die Mission stand jedoch vor erheblichen Herausforderungen aufgrund hoher Methankonzentrationen, die durch Schäden am Belüftungskanal der Mine, dem sogenannten ‚lutniociąg‘, verursacht wurden. Diese Situation erforderte, dass die Rettungskräfte den beschädigten Belüftungskanal mühsam wiederherstellen mussten, um die Methanwerte allmählich zu senken und sicher weiterarbeiten zu können.
Der betroffene Bereich der Grube wurde vorübergehend für Bergungsoperationen und Untersuchungen geschlossen, während der restliche Teil der Bergbauanlage seine üblichen Aktivitäten fortsetzt. Die Koordination der Rettungsmaßnahmen wurde von der Zentralen Bergrettungsstation und der Bergbauaufsichtsbehörde geleitet.
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Fortgeschritten: Berichte aus Polen
- Unfall im Bergwerk: Vermisster Bergmann tot aufgefunden (TVN24.pl)
- Erschütterung im Bergwerk Knurów! Rettungskräfte suchen nach einem Bergarbeiter (Fakt.pl)
- Erschütterung in der Mine: Suche nach vermisstem Bergarbeiter im Gange. (Onet.pl)
- Erschütterung im Bergwerk: Rettungsaktion im Gange – Kontakt zu einem Bergmann abgebrochen (Gazeta.pl)


