Die Meldung auf Griechisch
Την Πέμπτη 27 Νοεμβρίου είχε δυνατή βροχή στην Αττική. Οι δρόμοι στην Αθήνα είχαν πολύ κίνηση. Η λεωφόρος1 Κηφισού, η Ποσειδώνος και η Αττική Οδός ήταν σχεδόν μπλοκαρισμένες. Μερικά μικρά ατυχήματα2 έκαναν την κατάσταση3 πιο δύσκολη. Οι αρχές4 είπαν στους οδηγούς να έχουν υπομονή5 και να καθυστερήσουν6 τα ταξίδια τους.
- λεωφόρος (f.)
πλατύς, μεγάλος δρόμος σε μια πόλη, συνήθως με πολλές λωρίδες για τα αυτοκίνητα ↩︎ - ατύχημα (n.)
γεγονός όπου κάποιος ή κάτι παθαίνει ζημιά χωρίς να το θέλει, συνήθως με αυτοκίνητα ή στη δουλειά ↩︎ - κατάσταση (f.)
ο τρόπος που είναι τα πράγματα σε μια στιγμή, το πώς είναι μια συγκεκριμένη περίοδος ή πρόβλημα ↩︎ - αρχή (f.)
οι επίσημες υπηρεσίες του κράτους, όπως η αστυνομία ή ο δήμος, που έχουν ευθύνη για κάτι ↩︎ - υπομονή (f.)
η ικανότητα να περιμένεις ή να αντέχεις κάτι δύσκολο χωρίς να θυμώνεις ↩︎ - καθυστερώ
κάνω κάτι αργότερα από την προγραμματισμένη ώρα, δεν το κάνω τώρα αλλά μετά ↩︎
Übersetzung
Textverständnis
Question 1: Warum waren die Straßen in Athen am Donnerstag, dem 27. November, fast blockiert?
Question 2: Was rieten die Behörden den Autofahrern?
Lernwörter
| Griechisch | Deutsch |
|---|---|
| λεωφόρος (f.) | |
| ατύχημα (n.) | |
| κατάσταση (f.) | |
| αρχή (f.) | |
| υπομονή (f.) | |
| καθυστερώ | |
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Die Meldung in voller Länge
Ein heftiger Regensturm über Attika hat am Donnerstag, dem 27. November, in Athen für massiven Verkehrskollaps gesorgt. Bereits ab den frühen Morgenstunden kamen die wichtigsten Verkehrsadern der griechischen Hauptstadt nahezu zum Stillstand.
Vor allem die zentrale Nord-Süd-Achse, die Kifisos-Avenue, galt ab etwa 7 Uhr in beiden Fahrtrichtungen als nahezu unpassierbar. Die Staus zogen sich über viele Kilometer hin, besonders zwischen den Stadtteilen Aigaleo und Metamorfosi; Berichte meldeten zähfließenden Verkehr teils noch weiter südlich in Richtung Renti. Ein Verkehrsunfall nahe Nea Filadelfeia, bei dem es nur Sachschaden gab, verstärkte die Verzögerungen zusätzlich und führte zu langen Fahrzeugkolonnen.
Schwierig war die Lage auch auf der Athinon-(Athens)-Avenue, einer Schlüsselroute, die Athen mit dem Westen Attikas und dem Peloponnes verbindet. Der Verkehr staute sich vom Industriegebiet bei Skaramagkas bis nach Eleonas, nach manchen Berichten sogar von Chaidari bis zur Seefahrtsakademie in Aspropyrgos. Auf den umliegenden Strecken wie der Schistou–Skaramagas-Avenue in Richtung der Raffinerien kam der Verkehr ebenfalls nur im Schritttempo voran.
Entlang der Küste war die Poseidonos-Avenue, die Athen mit Piräus und den südlichen Vororten verbindet, besonders stark betroffen. Ein weiterer Unfall in Fahrtrichtung Piräus, erneut nur mit Sachschaden, löste in beiden Richtungen massive Staus aus. Fahrzeuge kamen nur langsam voran – von der Nähe des Kulturzentrums der Stavros-Niarchos-Stiftung (KΠΙΣΝ) bis zur Alimos-Avenue, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt an der Uferstraße.

Auch die Attiki Odos, der zentrale Autobahnring um Athen und eine bedeutende Verbindung nach Elefsina im Westen sowie zum internationalen Flughafen im Osten, war von erheblichen Verzögerungen betroffen. Laut dem Verkehrsdienst der Attiki Odos mussten Autofahrer auf mehreren Abschnitten mit 20 bis 30 Minuten Wartezeit rechnen. In Richtung Elefsina kam es am Anschluss nach Lamia zu Verzögerungen von rund 5 bis 10 Minuten, zwischen Anthousa und der Kifisias-Avenue – einschließlich des Ymittos-Rings – waren es bis zu 20 Minuten. In Richtung Flughafen wurden 15 bis 25 Minuten Verzögerung vom Bereich Metamorfosi bzw. Fyli bis zur Kifisias-Avenue gemeldet, zusätzlich mit Wartezeiten an der Ausfahrt nach Lamia.
Im Stadtgebiet selbst waren große innerstädtische Achsen wie die Kifisias-Avenue und die Mesogeion-Avenue in beide Richtungen stark überlastet, wie zahlreiche Meldungen und Live-Verkehrskameras zeigten. Auch der Korridor der Vouliagmenis-Avenue, der das Zentrum mit den südlichen Vororten verbindet, sowie die El.-Venizelou-Avenue bei Kareas wiesen lange Fahrzeugreihen auf. Besonders problematisch war laut einem Bericht der Abschnitt Karea–Ilioupoli–Katechaki, wo das Tempo deutlich einbrach.
Auch das Stadtzentrum von Athen blieb nicht verschont: Viele Straßen waren nur im Schneckentempo befahrbar. Rund um den Hafen von Piräus, einem zentralen Knotenpunkt für Fähren zu den griechischen Inseln, war der Verkehr ebenfalls sehr dicht. Zusammengenommen ergab dies ein Bild eines regelrechten „Verkehrschaos“, das nach Angaben lokaler Medien früher als sonst einsetzte und nahezu alle Autofahrer im Großraum Athen betraf.
Alle Medien stimmten darin überein, dass der starke Regen ein wesentlicher Auslöser der Störungen war, setzten aber unterschiedliche Schwerpunkte bei der Ursachensuche. Einige hoben vor allem die Serie von Verkehrsunfällen auf der Kifisos-, Poseidonos- und Athens-Avenue als entscheidend für die langen Verzögerungen hervor. Andere betonten, dass der Sturm auf einen ohnehin bereits schwierigen Vortag im Straßenverkehr folgte und das Netz somit bereits stark belastet war, als das Unwetter einsetzte. Unabhängig von dieser Gewichtung zeichnete sich ein einheitliches Bild ab: Die Kombination aus heftigen Regenfällen, hohem morgendlichem Verkehrsaufkommen und kleineren Kollisionen führte zu großflächigen Staus auf nahezu allen Hauptverkehrsachsen Athens.
Bis zum späten Vormittag informierten die Behörden und die Betreibergesellschaft der Attiki Odos weiterhin mit aktuellen Verkehrsmeldungen in Echtzeit über Online-Karten, Kameras und soziale Medien. Autofahrer wurden aufgefordert, für ihre Fahrten zusätzliche Zeit einzuplanen und – soweit möglich – die am stärksten belasteten Streckenabschnitte zu meiden.
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Fortgeschritten: Berichte aus Griechenland
- Verkehrschaos in Athen: Regen und Unfälle legen Kifissos, Poseidonos und Athinon lahm – Verzögerungen auch auf der Attiki Odos (Newsit.gr)
- Sturm über Attika: Verkehrschaos auf den Straßen (Zougla.gr)
- Starker Verkehr auf der Küstenstraße und der Attiki Odos – der Kifissos seit frühmorgens im roten Bereich (Athens Voice)


