Die Meldung auf Kroatisch
- podrijetlo (n.)
Herkunft: die Abstammung oder der Ursprung einer Person oder Sache; woher jemand oder etwas stammt. ↩︎ - posjetiti
besuchen: sich für kurze Zeit zu jemandem oder an einen Ort begeben. ↩︎ - osjećati
fühlen: einen inneren Zustand oder eine Emotion wahrnehmen und erleben. ↩︎ - održati
abhalten: eine Veranstaltung oder Aktivität durchführen bzw. organisieren. ↩︎ - predavanje (n.)
Vortrag: eine mündliche Präsentation, mit der einem Publikum Wissen zu einem bestimmten Thema vermittelt wird. ↩︎ - šteta (f.)
Schaden: eine negative Folge oder ein Verlust, der durch etwas verursacht wird. ↩︎
Übersetzung
Textverständnis
Question 1: Wo wurde John Martinis‘ Vater geboren?
Question 2: Was sagte Martinis über künstliche Intelligenz?
Lernwörter
| Kroatisch | Deutsch |
|---|---|
| podrijetlo (n.) | |
| posjetiti | |
| osjećati | |
| održati | |
| predavanje (n.) | |
| šteta (f.) | |
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Die Meldung in voller Länge
John Martinis, der Nobelpreis-ausgezeichnete Physiker kroatischer Herkunft, hat Kroatien besucht und die Reise als eine zutiefst persönliche Heimkehr beschrieben. Sein Vater Ivo wurde in Komiža auf der Insel Vis geboren, wanderte jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA aus, und auch der Vater seiner Mutter war kroatischer Abstammung. Martinis besuchte Kroatien zuletzt 1978 und verbrachte damals einen Großteil seiner Zeit in Komiža.
„Irgendwie habe ich das Gefühl, nach Hause zu kommen
Martinis hielt einen öffentlichen Vortrag an der Zagreb School of Economics and Management im Rahmen des EUonAIR AI Summit, einer internationalen Konferenz über künstliche Intelligenz. Außerdem hielt er einen Fachvortrag am Ruđer-Bošković-Institut, und sein Besuch wird mit einem Aufenthalt auf Vis sowie einer Reise nach Split fortgesetzt, wo ihm die Universität Split die Ehrendoktorwürde verleihen wird.

Auf dem Gipfel erklärte Martinis, er sei überzeugt, dass künstliche Intelligenz mehr Nutzen als Schaden bringen werde, betonte jedoch die Notwendigkeit von Vorsicht und Gründlichkeit bei Entscheidungen im Zusammenhang mit KI. Er merkte an, dass er selbst KI nahezu täglich als leistungsstarkes Suchwerkzeug nutze, räumte dabei aber auch Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ein.
Beim Thema Quantencomputing – dem Schwerpunkt seiner Forschung – bezeichnete Martinis dieses als eine völlig neue Art der Datenverarbeitung, die sich die Gesetze der Quantenmechanik zunutze macht. Anders als klassische Computer, die Bits mit dem Wert null oder eins verwenden, nutzen Quantencomputer Quantenzustände, die beides gleichzeitig sein können. Er ist überzeugt, dass das Quantencomputing letztlich eine ebenso große Revolution darstellen wird wie heute die KI.
Ebenfalls auf dem Gipfel sprach Joel Mokyr, ein amerikanisch-israelischer Wirtschaftshistoriker und ebenfalls Nobelpreisträger. Mokyr verglich die heutige KI mit dem Stand der Computer in den 1960er-Jahren und sagte, damals habe niemand gewusst, wie sie die Gesellschaft verändern würden. „Wenn der Untergang jemals kommt, wird er nicht durch künstliche Intelligenz verursacht, sondern durch menschliche Dummheit
Fortgeschritten: Berichte aus Kroatien
- Kroatiens Präsident ehrt Nobelpreisträger John Matthew Martinis – HRT (HRT Magazin)
- Jutarnji list – Nobelpreisträger John Martinis: Ich fühle mich, als käme ich nach Hause (Jutarnji Life)
- Nobelpreisträger mit kroatischen Wurzeln in Komiža: KI und Quantencomputer werden die Welt verändern – Index.hr (Index.hr znanost)
- Verein DAR nominiert John Martinis als UN-Friedensbotschafter – tportal (tportal tehno)



