Die Meldung auf Polnisch
- burza (f.)
zjawisko w atmosferze z deszczem, grzmotami i błyskawicami ↩︎ - region (m.)
część kraju lub świata, wyróżniająca się jakimiś cechami ↩︎ - uszkodzony
takie, które zostało częściowo zniszczone lub nie działa dobrze ↩︎ - energetyczny
związany z energią, szczególnie elektryczną ↩︎ - strażak (m.)
osoba, która zawodowo gasi pożary i pomaga w wypadkach ↩︎ - wezwanie (n.)
prośba o szybkie przybycie lub pomoc, zwykle w nagłej sytuacji ↩︎ - energetyczny
dotyczący energii, związany z wytwarzaniem lub przesyłaniem prądu ↩︎ - tysiąc (n.)
liczba 1000; bardzo dużo czegoś ↩︎ - straż (f.)
organizacja lub grupa ludzi, która pilnuje porządku albo pomaga w niebezpiecznych sytuacjach ↩︎ - sprzątać
usuwać bałagan, śmieci lub niepotrzebne rzeczy, żeby było czysto i porządnie ↩︎ - naprawiać
robić coś znowu dobrym i działającym po zepsuciu; usuwać usterkę ↩︎ - ranny
taki, który ma obrażenia ciała po wypadku lub ataku ↩︎
Übersetzung
Textverständnis
Question 1: Welche Schäden haben die starken Stürme in vielen Regionen Polens verursacht?
Question 2: Warum hatten viele Menschen in Polen über Ostern keinen Strom?
Lernwörter
| Polnisch | Deutsch |
|---|---|
| burza (f.) | |
| region (m.) | |
| uszkodzony | |
| energetyczny | |
| strażak (m.) | |
| wezwanie (n.) | |
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Die Meldung in voller Länge
Kräftige Stürme und orkanartige Böen sind über die Osterfeiertage, vor allem am Ostermontag, über Polen hinweggefegt und haben von der Ostseeküste bis an die südöstlichen Landesgrenzen für erhebliche Verwüstungen gesorgt. Die Feuerwehr meldete Tausende von Einsätzen – meist, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, beschädigte Dächer zu sichern und nach Stromausfällen zu helfen.
Nach Angaben der Staatlichen Feuerwehr (Państwowa Straż Pożarna) rückten die Einsatzkräfte an einem einzigen Tag zu mehr als 3.000 Einsätzen aus. In den meisten Fällen ging es um abgebrochene Äste, entwurzelte Bäume und abgedeckte Dächer an Wohn‑ und Wirtschaftsgebäuden. Die Unwetter fielen in eine verkehrsreiche Reisezeit, doch trotz des Ausmaßes der Schäden blieben schwere Verletzungen die Ausnahme.
Besonders stark betroffen war die Region Lublin (Lubelszczyzna). Dort registrierte die Feuerwehr innerhalb weniger Stunden über 400 bis 500 wetterbedingte Einsätze. Die Einsatzkräfte räumten Hunderte umgestürzte Bäume und Äste von Straßen und Grundstücken und sicherten Dutzende beschädigte Dächer. An einem Krankenhaus in Międzyrzec Podlaski riss der Sturm Teile der Blechbedachung ab, die in den Innenhof stürzten. Die Klinikleitung teilte mit, dass der betroffene Trakt saniert werde und sich zum Unglückszeitpunkt keine Patienten darin aufhielten.
Die starken Böen setzten auch dem Stromnetz im Osten des Landes schwer zu. In der Region Lublin waren in der Spitze über 20.000 Haushalte ohne Strom, nachdem Freileitungen beschädigt worden waren. In einem Fall bei Bobrowniki erlitt ein Mann einen Stromschlag, als er einen Zaun berührte, in dem eine herabgestürzte Stromleitung hing; er war bei der Einlieferung ins Krankenhaus ansprechbar.
An der Ostseeküste und in den nördlichen Landesteilen wurden die Stürme von besonders heftigen Böen angetrieben. In Teilen der Woiwodschaften Pommern und Westpommern erreichte der Wind 85 bis 95 km/h. Vertreter der Energieversorger berichteten, zeitweise seien im Norden rund 8.000 bis 10.000 Abnehmer ohne Strom gewesen, insbesondere im Raum Wejherowo, Tczew, Kartuzy und Białogard. Hunderte Umspannstationen fielen aus, bevor Reparaturtrupps die Versorgung nach und nach wieder herstellen konnten.
In den Küstenregionen zählte die Feuerwehr über mehrere Tage hinweg mehr als 200 bis 300 Einsätze. Im Mittelpunkt stand dabei, Straßen und Bahnlinien von umgestürzten Bäumen freizuräumen. In der Nähe von Bieszkowice im Kreis Wejherowo stürzte ein Baum auf einen Pkw, verletzt wurde niemand. Bei Korzybie im Raum Słupsk fiel ein weiterer Baum auf eine Bahnstrecke und legte einen Regionalzug vorübergehend lahm, bis die Gleise geräumt waren. In Tczew beschädigte der Sturm eines der Flügel eines Windmühlenbaus aus dem 19. Jahrhundert, woraufhin die Feuerwehr Sicherungsmaßnahmen für das historische Bauwerk einleitete.
Auch die Region Łódź im Zentrum Polens verzeichnete erhebliche Schäden. Die Feuerwehren wurden dort zu mehr als 120 Einsätzen gerufen, zumeist, um vom Wind umgeworfene Bäume zu entfernen. In Łódź selbst wurde ein Lieferwagenfahrer von einem herabfallenden Ast am Kopf getroffen; seine Verletzungen galten als nicht lebensbedrohlich. In umliegenden Landkreisen meldeten die Behörden mindestens drei abgedeckte Dächer von Wirtschaftsgebäuden.

Weiter südöstlich, in der Woiwodschaft Vorkarpaten (Podkarpackie), wurden über die Ostertage ebenfalls mehr als 100 bis 200 wetterbedingte Einsätze registriert. Die Feuerwehr räumte Straßen, Gehwege und Privatgrundstücke von umgestürzten Bäumen und Ästen und sicherte mehrere beschädigte Dächer an Wohnhäusern und landwirtschaftlichen Gebäuden. Energieversorger berichteten, auch in dieser Region seien Tausende von Kunden zeitweise ohne Strom gewesen – wegen beschädigter Leitungen und ausgefallener Umspannstationen, vor allem im Raum Krosno, Stalowa Wola und Sanok.
In der Region Świętokrzyskie (rund um Kielce) verzeichneten die Rettungsdienste Dutzende Vorfälle im Zusammenhang mit böigem Wind und Gewittern. Die Feuerwehr beseitigte zahlreiche umgestürzte Bäume und kümmerte sich um Gebäudeschäden und beschädigte Stromleitungen. Am Bahnhof von Starachowice riss der Wind rund 15 Quadratmeter Dachhaut ab. In Dziewięczyce wurde eine Freileitung zerstört; in einem Pflegeheim in Kamienna Wola blieben zwei Menschen nach einem Stromausfall kurzzeitig im Aufzug stecken, konnten aber unversehrt befreit werden.
Das labile Wetter brachte mancherorts auch kurze, aber heftige Gewitter mit Hagel. In Städten wie Suchedniów und Łódź berichteten Bewohner am Ostermontag von starken Schauern aus Hagel und Graupel. Wetterbeobachter hielten fest, dass in Orten wie Zamość im Osten Polens die stärksten Böen örtlich sogar über 100 km/h lagen – ausgelöst durch durchziehende konvektive Gewitterzellen.
Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft (IMGW) hatte bereits vor den Feiertagen eine breite Palette an Unwetterwarnungen herausgegeben. Warnungen vor Sturmböen galten für bis zu zwölf Woiwodschaften – vom Nordwesten bis in den Südosten des Landes. Für Küsten‑ und Nordbezirke galten Warnungen der Stufe 2, mit vorhergesagten Böen von 85 bis 95 km/h. Teile Ost‑ und Zentralpolens, darunter die Regionen um Lublin, Kielce, Rzeszów und Warschau, wurden unter Windwarnungen der Stufe 1 gestellt, bei erwarteten Böen von bis zu etwa 85 km/h.
In den Prognosen des IMGW für Ostersonntag und Ostermontag war bereits ein Mix aus Sonne, Schauern, Gewittern und Sturmböen angekündigt worden. Die Temperaturen blieben im Süden vergleichsweise mild, während es an der Ostseeküste kühler war – dort wurden zugleich die stärksten Böen erwartet. Mit dem Durchzug einer Kaltfront warnten die Meteorologen zudem vor nächtlichen Bodenfrösten in Teilen Nord‑ und Zentralpolens sowie vor rascher Schneeschmelze in den Gebirgsregionen des Südens infolge eines kurzzeitigen Temperaturanstiegs.
Begleitend zu den Vorhersagen gaben nationale und regionale Behörden Sicherheitsempfehlungen heraus. Die Staatliche Feuerwehr und das Regierungszentrum für Sicherheit (Rządowe Centrum Bezpieczeństwa) rieten der Bevölkerung, sich während der stärksten Böen möglichst in Gebäuden aufzuhalten, sich nicht unter Bäumen oder leichten Konstruktionen wie Bushaltestellen aufzuhalten und lose Gegenstände auf Balkonen und in Gärten zu sichern, die vom Wind erfasst werden könnten. Autofahrer sollten Tempo herausnehmen, waldreiche und dicht bebaute Straßenabschnitte bei starkem Wind möglichst meiden und besonders auf herabfallende Äste und umherfliegende Trümmer achten.
Menschen, die sich auf Seen oder Flüssen aufhielten, erinnerten die Rettungsdienste daran, bei aufziehendem Unwetter Kleinboote und andere Wasserfahrzeuge zu verlassen und an Land Schutz zu suchen. Zugleich warnten sie eindringlich vor der Gefahr von Blitzschlägen: Wer sich unter Einzelbäumen oder schutzlos im freien Gelände aufhalte, erhöhe sein Risiko erheblich.
Am Tag nach dem Ostermontag entspannte sich die Wetterlage in vielen Regionen allmählich. Die meisten Stromausfälle waren behoben, Straßen und Bahnstrecken nach Baumfällarbeiten wieder frei. Feuerwehr und Energieversorger waren jedoch weiterhin im Einsatz, um die Infrastruktur vollständig wiederherzustellen und das Ausmaß der längerfristigen Schäden an Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen und Verkehrswegen in ganz Polen zu bilanzieren.
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Fortgeschritten: Berichte aus Polen
- Sturmtief fegt über Polen hinweg – Hunderte Feuerwehreinsätze [FOTOS] (Onet.pl)
- Starker Wind in Polen: Tausende Einsätze der Feuerwehr (TVN24.pl)
- Heftige Stürme und Unwetter in Polen – fast 3.000 Einsätze der Feuerwehr (Gazeta.pl)
- Heftige Stürme legen Polen lahm – Verletzte und schwere Schäden (Fakt.pl)
- Wie wird das Wetter an Ostern? Wetterdienst warnt für 10 Regionen (Interia.pl)


