Die Meldung auf Griechisch
Την Τετάρτη 13 Μαΐου γίνεται εικοσιτετράωρη1 απεργία2 στο δημόσιο. Πολλές δημόσιες υπηρεσίες3 θα είναι κλειστές ή με λίγο προσωπικό. Οι εργαζόμενοι ζητούν καλύτερους μισθούς, συντάξεις4 και συνθήκες5 δουλειάς. Σχολεία και μέσα μεταφοράς μπορεί να έχουν προβλήματα. Στην Αθήνα γίνεται συγκέντρωση6 στην πλατεία Κλαυθμώνος.
- εικοσιτετράωρος
που διαρκεί είκοσι τέσσερις ώρες συνεχόμενα ↩︎ - απεργία (f.)
όταν οι εργαζόμενοι σταματούν τη δουλειά τους για κάποιο διάστημα για να ζητήσουν δικαιώματα ή καλύτερες συνθήκες ↩︎ - υπηρεσία (f.)
οργανωμένο τμήμα του δημοσίου ή ιδιωτικού τομέα που εξυπηρετεί τους πολίτες ↩︎ - σύνταξη (f.)
χρήματα που παίρνει κάποιος τακτικά από το κράτος ή τα ταμεία όταν σταματά να εργάζεται λόγω ηλικίας ή υγείας ↩︎ - συνθήκη (f.)
ο τρόπος και το περιβάλλον μέσα στο οποίο γίνεται κάτι, π.χ. η δουλειά ή η ζωή ↩︎ - συγκέντρωση (f.)
μαζική συνάντηση πολλών ανθρώπων σε έναν χώρο, συνήθως για διαμαρτυρία ή ενημέρωση ↩︎
Übersetzung
Textverständnis
Question 1: Warum werden am 13. Mai in Griechenland viele öffentliche Dienste geschlossen sein oder nur mit wenig Personal arbeiten?
Question 2: Mit welchen Problemen müssen Schulen und der öffentliche Nahverkehr am Tag des Streiks rechnen?
Lernwörter
| Griechisch | Deutsch |
|---|---|
| εικοσιτετράωρος | |
| απεργία (f.) | |
| υπηρεσία (f.) | |
| σύνταξη (f.) | |
| συνθήκη (f.) | |
| συγκέντρωση (f.) | |
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Die Meldung in voller Länge
In Griechenland ist für Mittwoch, den 13. Mai, ein landesweiter 24‑Stunden‑Streik im öffentlichen Dienst angekündigt. Der Dachverband der Staatsbediensteten ADEDY ruft Beschäftigte im gesamten Land zur Teilnahme auf.
Die Arbeitsniederlegung dürfte zahlreiche Behörden und öffentliche Einrichtungen empfindlich treffen. Viele Ämter und Dienststellen werden voraussichtlich geschlossen bleiben oder nur mit Notbesetzung arbeiten. Gewerkschaftsvertreter betonen, Ziel des Streiks sei es, die Regierung bei einer Reihe von finanz- und arbeitsmarktpolitischen Forderungen unter Druck zu setzen.
Im Zentrum steht die Wiedereinführung des 13. und 14. Monatsgehalts für Staatsbedienstete, die in der griechischen Schuldenkrise gestrichen worden waren. Zudem verlangen die Gewerkschaften Lohnerhöhungen für Gehälter und Renten, um den steigenden Lebenshaltungskosten Rechnung zu tragen. Gefordert werden außerdem bessere Arbeitsbedingungen und ein stärkerer Schutz von Arbeitnehmerrechten.
Zusätzlich gibt es deutlichen Widerstand gegen Regierungsreformen, darunter einen geplanten neuen Disziplinarkodex sowie Verfassungsänderungen, die es unter bestimmten Bedingungen erlauben könnten, das traditionelle Berufsbeamtentum mit gesicherter Anstellung einzuschränken. Gewerkschaftsfunktionäre warnen, solche Maßnahmen würden die Jobsicherheit schwächen und die Unabhängigkeit des öffentlichen Dienstes untergraben.

Am Streik beteiligen sich auch Lehrkräfte und weiteres Bildungspersonal. Nach Berichten griechischer Medien sollen Schulen jedoch nicht flächendeckend schließen. Stattdessen müssen sich viele Einrichtungen auf Stundenplanänderungen, Unterrichtsausfälle und Lücken in der Personaldecke einstellen – je nachdem, wie viele Lehrkräfte an der jeweiligen Schule die Arbeit niederlegen.
Unklar ist bislang, wie stark der Streik den öffentlichen Nahverkehr (Μέσα Μαζικής Μεταφοράς – MMM) beeinträchtigen wird. Zum Zeitpunkt der letzten Berichte lagen von den Gewerkschaften der Beschäftigten bei Metro, S‑Bahn, Straßenbahn, Bussen und Oberleitungsbussen noch keine endgültigen Entscheidungen vor. Sollten sich die Verkehrsbeschäftigten gegen eine Beteiligung entscheiden, dürften die Angebote weitgehend planmäßig laufen. Schließen sie sich dem Streik jedoch an oder verhängen sie Arbeitsniederlegungen, müssen Fahrgäste mit ausgedünnten Fahrplänen oder vorübergehenden Ausfällen einzelner Linien rechnen.
Mit weiteren Erklärungen der Verkehrsgewerkschaften wird kurz vor dem Streiktermin gerechnet. Die Behörden raten Fahrgästen, sich vor Fahrten am 13. Mai über den aktuellen Stand zu informieren.
Die zentrale ADEDY‑Kundgebung in Athen ist für 11.00 Uhr auf dem Klafthmonos‑Platz im Stadtzentrum angesetzt. Ähnliche Versammlungen und Demonstrationen werden in weiteren größeren Städten erwartet. Nach Darstellung der beteiligten Gewerkschaften ist der Streik Teil eines breiteren Versuchs, die öffentliche Debatte über Löhne, Sozialleistungen und die wirtschaftliche Lage nach der Krise in Griechenland neu zu beleben.
Nach den vorliegenden Medienberichten hatte die griechische Regierung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine detaillierte Stellungnahme zu den Forderungen abgegeben. Wie stark der Alltag letztlich beeinträchtigt wird, hängt von der Beteiligung in Schlüsselbereichen ab – insbesondere im Verkehr, im Bildungswesen und bei zentralen öffentlichen Diensten.
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