Die Meldung auf Griechisch
- μικροδορυφόρος (m.)
Mikrosatellit, der – ein sehr kleiner künstlicher Satellit, der die Erde umkreist. ↩︎ - διάστημα (n.)
Weltraum, der – der Bereich jenseits der Erdatmosphäre, in dem sich Sterne und Planeten befinden. ↩︎ - φωτογραφίζω
aufnehmen – mit einer Kamera oder einem anderen Gerät Bilder machen. ↩︎ - πυρκαγιά (f.)
Waldbrand, der – ein großes, gefährliches Feuer, das Wälder oder Gebäude verbrennt. ↩︎ - πλημμύρα (f.)
Überschwemmung, die – ein Zustand, bei dem große Wassermengen infolge von Regen oder eines Flusses das Land bedecken. ↩︎ - δορυφόρος (m.)
Satellit, der – ein Gerät, das ins All geschossen wird und die Erde umkreist, um Informationen zu senden. ↩︎
Übersetzung
Textverständnis
Question 1: Wie heißt der neue Mikrosatellit, den Griechenland gestartet hat?
Question 2: Wie viele Mikrosatelliten hat Griechenland nun im Weltraum?
Lernwörter
| Griechisch | Deutsch |
|---|---|
| μικροδορυφόρος (m.) | |
| διάστημα (n.) | |
| φωτογραφίζω | |
| πυρκαγιά (f.) | |
| πλημμύρα (f.) | |
| δορυφόρος (m.) | |
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Die Meldung in voller Länge
Griechenland hat erfolgreich seinen ersten optischen Beobachtungsmikrosatelliten, Hyperion GR-1, ins All gebracht – ein Ereignis, das Regierungsvertreter als neue Ära in den Weltraumkapazitäten des Landes bezeichnen. Der Satellit hob am Dienstag, dem 7. Juli, von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida an Bord einer SpaceX-Rakete ab.
Der Satellit ist der erste von sieben optischen Mikrosatelliten, die vom griechischen Unternehmen Open Cosmos Aegean mit Sitz in Pallini, Attika, gebaut werden. Er ist in der Lage, hochauflösende multispektrale Bilder mit einer Auflösung von bis zu 90 Zentimetern aufzunehmen, und verfügt über künstliche Intelligenz zur Datenverarbeitung sowie Intersatellitenverbindungen für die schnelle Übertragung von Informationen zur Erde.
Die Daten des Satelliten werden für eine Vielzahl öffentlicher Dienste genutzt, darunter die Überwachung von Waldbränden und Überschwemmungen, die Schadensbeurteilung nach extremen Wetterereignissen, die maritime Überwachung, die Schiffsverfolgung, die Erkennung von Meeresverschmutzung, Präzisionslandwirtschaft, der Schutz von Wäldern und Wasserressourcen sowie die Stadtplanung. Die Daten fließen in einen staatlichen Geoinformationsknoten ein, um eine einheitliche Informationsumgebung für die öffentliche Verwaltung zu schaffen.

Mit diesem Start befinden sich nun 18 Mikrosatelliten im Orbit, die Teil des Nationalen Mikrosatellitenprogramms sind, das über den griechischen Aufbau- und Resilienzfonds Greece 2.0 finanziert wird. Das Programm wird durch das Generalsekretariat für Telekommunikation und Post umgesetzt, mit Unterstützung des Hellenic Space Centre und der Europäischen Weltraumorganisation.
Minister für digitale Governance und Künstliche Intelligenz Dimitris Papastergiou erklärte, der Start ermögliche es Griechenland, Satellitendaten zum Schutz von Wäldern und Meeren einzusetzen, die Präzisionslandwirtschaft zu unterstützen, Bautätigkeiten zu kartieren und in Krisenzeiten schneller Entscheidungen zu treffen. Er fügte hinzu, dass der Start Teil eines umfassenderen nationalen Plans sei, und verwies darauf, dass das neue Programm HELLAS-SPACE 2.0 im Wert von 350 Millionen Euro erst wenige Tage zuvor als Fortsetzung des Nationalen Mikrosatellitenprogramms vorgestellt worden war.
Dieselbe SpaceX-Mission trug auch einen Satelliten namens Posedònia, der von Open Cosmos in seinen Einrichtungen in Spanien gebaut wurde.



