Die Meldung auf Polnisch
Polscy politycy71 składają życzenia wielkanocne. Wszyscy mówią o nadziei, dobru i wspólnocie92. Para prezydencka3 podkreśla84 chrześcijański sens świąt i rodzinne tradycje10. Premier Tusk mówi o trudnościach na świecie i potrzebie jedności116. Jarosław Kaczyński łączy religię z troską5 o naród12 i wiarą w zwycięstwo dobra.
- polityk (m.)
osoba zajmująca się polityką, działająca w rządzie, parlamencie lub partii ↩︎ - wspólnota (f.)
grupa osób połączonych wspólnymi celami, wartościami lub miejscem życia ↩︎ - prezydencki
związany z prezydentem lub należący do prezydenta ↩︎ - podkreślać
zwracać na coś szczególną uwagę, mówić o czymś jako o bardzo ważnym ↩︎ - troska (f.)
silne martwienie się o kogoś lub o coś, myślenie o czyimś dobru ↩︎ - jedność (f.)
stan, gdy ludzie są razem i się nie dzielą, mają wspólne cele ↩︎ - polityk (m.)
osoba zajmująca się polityką, działająca w życiu publicznym i państwowym ↩︎ - podkreślać
mówić lub robić coś w taki sposób, aby coś było wyraźniej zauważone lub ważniejsze ↩︎ - wspólnota (f.)
grupa ludzi połączonych wspólnymi celami, wartościami lub miejscem życia ↩︎ - tradycja (f.)
zwyczaje i sposób zachowania przekazywane z pokolenia na pokolenie ↩︎ - jedność (f.)
stan, gdy ludzie są razem, zgodni i mają wspólny cel ↩︎ - naród (m.)
duża grupa ludzi połączonych wspólną historią, kulturą, językiem i często państwem ↩︎
Übersetzung
Textverständnis
Question 1: Was betont das Präsidentenpaar in seinen Osterwünschen besonders?
Question 2: Worauf geht Ministerpräsident Tusk neben Hoffnung und Gemeinschaft zusätzlich ein?
Lernwörter
| Polnisch | Deutsch |
|---|---|
| polityk (m.) | |
| wspólnota (f.) | |
| prezydencki | |
| podkreślać | |
| troska (f.) | |
| jedność (f.) | |
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Die Meldung in voller Länge
Polens politische Führung hat zu Ostern Grußbotschaften an die Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht – und den religiösen Feiertag genutzt, um über Hoffnung, Gemeinschaft und den Kampf zwischen Gut und Böse zu sprechen. Auch wenn sie unterschiedlichen Lagern angehören, kreisen ihre Botschaften um ähnliche Themen: Zuversicht, Solidarität und moralische Werte.
Das Präsidentenpaar stellte besonders den christlichen Gehalt des Osterfestes in den Mittelpunkt. In einer Videobotschaft in den sozialen Medien erinnerten beide an den Glauben, dass Christus auferstanden ist – die zentrale Wahrheit dieses Festes. Diese Botschaft, so sagten sie, solle Zuversicht und Hoffnung in polnische Haushalte bringen, im Land ebenso wie in der Diaspora.
Der Präsident knüpfte an traditionelle Osterlieder an und erklärte, sie brächten das tiefste Geheimnis des Christentums zum Ausdruck. Ostern sei die Zeit, in der Gläubige den Sieg des Guten über das Böse, der Wahrheit über die Lüge und der Freiheit über die Unterdrückung feiern. Die First Lady ergänzte Wünsche für Glück, friedliche Familientreffen und Augenblicke voller Freundlichkeit. Sie erinnerte zudem an typische polnische Osterbräuche wie bunt verzierte Eier (pisanki), süße Festkuchen wie den mazurek und die verspielt‑nasse Tradition des Śmigus-Dyngus, bei der sich die Menschen am Ostermontag gegenseitig mit Wasser besprengen.
Ministerpräsident Donald Tusk wählte für seine Osterworte einen deutlich politischeren, globalen Rahmen. Kurz vor dem Ostersonntag erklärte er, er gehe davon aus, dass an den festlich gedeckten Tischen auch über die Lage in der Welt gesprochen werde. Zur Beschreibung der aktuellen internationalen Situation griff er auf ein berühmtes polnisches Protestsong zurück: „Dziwny jest ten świat“ („Seltsam ist diese Welt“).

Der Regierungschef sprach über globale Krisen und das Gefühl, dass lang geltende politische Regeln und Fundamente ins Wanken geraten. Er kritisierte das Verhalten mancher Staats- und Regierungschefs und unterstrich, dass Krieg ein unverrückbares Übel bleibe, das sich durch die Geschichte zieht. Zugleich rief er die Polinnen und Polen dazu auf, den Glauben an sich selbst, an ihre Nächsten und an ihr Land nicht zu verlieren. Nur als geschlossene Gemeinschaft, so seine Botschaft, lasse sich die allgegenwärtige Angst und Unsicherheit überwinden.
Oppositionsführer Jarosław Kaczyński, Vorsitzender der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), rückte stärker die geistliche und nationale Dimension von Ostern in den Vordergrund. In seinem Videogruß nannte er Ostern das wichtigste Fest der Christenheit – eine Feier, in der das Leben den Tod besiegt und die Hoffnung den Zweifel überwindet.
Kaczyński wünschte, das Fest möge die Hoffnung, innere Stärke und den Glauben der Menschen festigen. Schwierigkeiten im Familienleben, in den gesellschaftlichen Beziehungen und im nationalen Miteinander seien überwindbar, und „das Böse kann verlieren, das Gute kann siegen“. Seine Wünsche galten sowohl dem privaten Alltag als auch der gemeinsamen nationalen Sphäre, in der er – getragen von Mut und Optimismus – auf einen Sieg des Guten über das Böse hofft.
Auch wenn die Absender aus unterschiedlichen politischen Lagern kommen und sich im Alltag oft hart bekämpfen, weisen ihre Osterbotschaften auffallende Gemeinsamkeiten auf. Alle drei heben die Bedeutung von Hoffnung in schwierigen Zeiten hervor, den Bedarf an Zusammenhalt unter den Polinnen und Polen und den Glauben daran, dass am Ende das Gute über das Böse triumphieren sollte. Das Präsidentenpaar betonte stärker religiöse Tradition und familiäre Feiern, Tusk rückte internationale Spannungen und politische Instabilität in den Fokus, während Kaczyński religiöse Symbolik mit dem Gedanken der nationalen Gemeinschaft verknüpfte.
Für Beobachterinnen und Beobachter außerhalb Polens zeigen diese Ostergrüße, wie ein großer religiöser Feiertag zugleich Moment der nationalen Selbstvergewisserung sein kann. Polnische Spitzenpolitiker nutzten die Gelegenheit nicht nur, um warme Wünsche für friedliche und fröhliche Feiertage zu senden, sondern auch, um über weitergehende Fragen von Moral, gesellschaftlichem Zusammenhalt und der Rolle des Landes in einer aus den Fugen geratenen Welt nachzudenken.
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